7 Sicherheitstipps für deine WordPress-Website
7 Sicherheitstipps für deine WordPress-Website
Sicherheit ist nicht optional — sie ist eine Grundvoraussetzung. Hier sind 7 praktische Tipps, um deine WordPress-Website vor Angriffen zu schützen.
1. WordPress & Plugins immer aktualisieren
Der häufigste Angriffsvektor? Veraltete Software. Jedes Update bringt Sicherheits-Patches.
Was du tun solltest:
- Automatische Updates für WordPress-Core aktivieren (im IVRY-Portal unter Websites → Einstellungen)
- Plugins mindestens einmal pro Woche überprüfen
- Veraltete oder nicht mehr gepflegte Plugins deinstallieren
Tipp: Nutze WordPress-Entwicklungsteams, die regelmäßig Patches veröffentlichen. Vermeide Plugins von Entwicklern, die seit Monaten nicht aktualisiert wurden.
2. Starkes Admin-Passwort & Zwei-Faktor-Authentifizierung
Das Standard-Admin-Passwort ist oft das erste Ziel von Brute-Force-Attacken.
Was du tun solltest:
- Mindestens 16 Zeichen: Großbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen
- Für jeden Account ein einzigartiges Passwort verwenden
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren (z.B. mit dem Plugin "Two Factor Authentication")
Bonus: Installiere ein Plugin wie "Wordfence" oder "iThemes Security" — es erkennt verdächtige Login-Versuche automatisch.
3. SSL-Zertifikat & HTTPS erzwingen
Ohne HTTPS ist die Kommunikation zwischen Browser und Server unverschlüsselt.
Was du tun solltest:
- SSL-Zertifikat installieren (bei IVRY kostenlos, automatisch!)
- In den WordPress-Einstellungen: "WordPress-Adresse" und "Seiten-Adresse" auf
https://umstellen - HTTPS für alle Anfragen erzwingen (Plugin oder
.htaccess)
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
4. Regelmäßige Backups — dein Sicherheitsnetz
Ransomware, Hacks, Software-Fehler — es gibt viele Wege, wie etwas schiefgehen kann. Backups sind dein Versicherungsfall.
Was du tun solltest:
- Tägliche automatische Backups aktivieren (bei IVRY Standard)
- Mindestens 7 Tage Aufbewahrung
- Regelmäßig ein Backup testen — stelle sicher, dass du es auch wiederherstellen kannst
Faustregel: Backups sind nur gut, wenn du sie auch wiederherstellen kannst. Test deine Restore-Prozesse regelmäßig.
5. Begrenzung von Login-Versuchen
Bots führen konstant Millionen von Brute-Force-Attacken durch. Lassen Sie diese nicht zu.
Was du tun solltest:
- Login-Versuche begrenzen (nach 5 Versuchen: 30 Minuten sperren)
- Plugin verwenden: "Wordfence", "iThemes Security" oder "Limit Login Attempts"
- Admin-URL verstecken oder ändern
Mehr Sicherheit: Verwende eine IP-Whitelist, wenn du von festen Adressen arbeitest.
6. Dateirechte & .htaccess korrekt setzen
Falsch gesetzte Dateirechte können Angreifern ermöglichen, Dateien zu lesen oder zu bearbeiten.
Was du tun solltest:
- Dateien: 644 (rw-r--r--)
- Verzeichnisse: 755 (rwxr-xr-x)
- wp-config.php: 600 (rw-------)
Unter IVRY kannst du das per SFTP oder in der Dateimanagement-API schnell setzen.
7. Security-Header setzen
Mit Security-Headern teilst du dem Browser mit, wie er mit deinen Inhalten umgehen soll.
Was du tun solltest:
Füge diese Header zu deiner .htaccess oder dem Nginx-Config hinzu:
X-Frame-Options: SAMEORIGIN
X-Content-Type-Options: nosniff
X-XSS-Protection: 1; mode=block
Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains
Content-Security-Policy: default-src 'self'
Tipp: Nutze den Security Headers Scanner um deine Config zu überprüfen.
Bonus: Sicherheits-Checklist
- [ ] WordPress, Plugins & Themes aktuell?
- [ ] SSL-Zertifikat aktiv?
- [ ] Starkes Admin-Passwort gesetzt?
- [ ] 2FA aktiviert?
- [ ] Automatische Backups laufen?
- [ ] Security-Plugin installiert?
- [ ] Dateirechte korrekt?
- [ ] Security-Header gesetzt?
Noch Fragen?
Das IVRY-Support-Team hilft gerne — mit Sicherheit!